Додому Gesundheit Medizin & Krankheiten Schleimbeutelentzündung verstehen: Ursachen, Symptome und Linderung von Gelenkschmerzen

Schleimbeutelentzündung verstehen: Ursachen, Symptome und Linderung von Gelenkschmerzen

Ein Gelenk ist mehr als nur ein starres Scharnier. Dabei handelt es sich um komplexe Systeme, die darauf ausgelegt sind, Sie am Laufen zu halten. Im Zentrum dieses Mechanismus steht der Schleimbeutel. Dabei handelt es sich um kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Säcke, die sich zwischen Knochen, Bändern, Sehnen und Muskeln befinden. Du siehst sie nicht. Man spürt sie fast nie. Aber sie sind notwendig.

Der Schleimbeutel fungiert als Polster. Reduziert die Reibung. Dadurch können die Gewebe ohne Schleifen übereinander gleiten. Stellen Sie es sich wie das Fett im Motor Ihres Autos vor. Ohne dies schabt Metall am Metall. Damit läuft alles reibungslos.

Wenn sich die Schleimbeutel entzünden, funktioniert das System nicht mehr. Diese Entzündung wird Schleimbeutelentzündung genannt. Es ist eine häufige Ursache für Gelenkschmerzen. Es verwandelt sanfte Bewegungen in knirschende, schmerzhafte Stopps.

Was passiert, wenn sich ein Schleimbeutel entzündet?

Schleimbeutelentzündung ist keine Krankheit. Das ist eine Reaktion. Dies geschieht, wenn der Schleimbeutel anschwillt und schmerzt. Im Inneren sammelt sich Flüssigkeit. Die Wände werden dicker. Dadurch geht die Bewegungsfreiheit verloren.

Die Symptome sind spezifisch. Möglicherweise verspüren Sie Schmerzen. Bei Bewegung kann es scharf werden. Im Ruhezustand können dumpfe Schmerzen auftreten. Schwellungen sind häufig. Der Bereich kann sich bei Berührung warm anfühlen. In diesem Fall läuft die Immunantwort des Körpers auf Hochtouren.

Warum passiert das? Normalerweise wird Reibung vermutet. Durch wiederholte Bewegungen verschleißen die Polster. Ein plötzlicher Aufprall kann zu Verletzungen führen. Infektionen können eindringen. Es kann auch durch eine Grunderkrankung wie Arthritis oder Gicht ausgelöst werden.

Welche Gelenke sind am häufigsten betroffen?

Eine Schleimbeutelentzündung kann in jedem Gelenk auftreten. Es gibt aber auch Orte, die anfälliger sind.

  • Schulter: Ein subakromialer Schleimbeutel ist eine häufige Ursache. Kann ein Impingement der Schulter verursachen. Das Anheben des Arms wird schmerzhaft.
  • Ellenbogen: Auch bekannt als „Studenten-Ellenbogen“ oder „Bergmanns-Ellenbogen“. Es entsteht durch das Anlehnen an eine harte Oberfläche. Der Schleimbeutel olecrani ist geschwollen.
  • Hüftgelenk: Die Trochanterschleimbeutelentzündung betrifft die Außenseite des Hüftgelenks. Es tut weh, auf dieser Seite zu liegen. Wenn Sie bergauf gehen, kann sich dieser Zustand verschlimmern.
  • Knie: Die Bursitis praepatellaris ist das „Hausmädchenknie“. Dies wird häufig durch Knien verursacht. Die Vorderseite des Knies schwillt sichtbar an der Vorderseite meines Knies an.
  • ** Ferse: ** Die retrokalkaneale Bursitis liegt hinter der Achillessehne. Laufen oder Springen können die Symptome verschlimmern.

Wie man Schleimbeutelentzündung auf natürliche Weise behandelt

Die meisten Fälle lösen sich durch eine konservative Behandlung. Eine Operation ist nicht immer notwendig. Starke Medikamente sind nicht immer notwendig.

  1. Ausruhen: Unterbrechen Sie die Aktivität, die Reizungen verursacht. Geben Sie dem Schleimbeutel Zeit zum Heilen.
  2. Eis: Verwenden Sie eine Kühlpackung für 15–20 Minuten. Reduziert Entzündungen.
  3. Kompression: Verwenden Sie einen Verband, um Schwellungen zu reduzieren.
  4. Höhe: Halten Sie Ihre Gelenke über Herzhöhe. Lassen Sie die Flüssigkeit ab.

Dies wird als RICE-Methode bezeichnet. Es funktioniert bei akuten Verletzungen. Es ist auch bei chronischen Anfällen nützlich.

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Nicht jeder Gelenkschmerz ist eine Schleimbeutelentzündung. Einige Symptome erfordern möglicherweise sofortige Aufmerksamkeit.

Wenn Sie Fieber, Schüttelfrost oder rote Streifen am Gelenk haben, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

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