Додому Різне Divertikulitis durch Ernährung behandeln: Ein praktischer Leitfaden

Divertikulitis durch Ernährung behandeln: Ein praktischer Leitfaden

Divertikulitis durch Ernährung behandeln: Ein praktischer Leitfaden

Divertikulitis, eine Entzündung kleiner Beutel im Dickdarm, betrifft Millionen Menschen. Obwohl diese Erkrankung oft beherrschbar ist, ist es für die Vorbeugung und Genesung von entscheidender Bedeutung, zu verstehen, wie sich die Ernährung darauf auswirkt. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie essen können und sollten, warum Ballaststoffe wichtig sind und wie Sie effektiv mit Schüben umgehen können.

Divertikulitis und die Rolle von Ballaststoffen verstehen

Eine Divertikulitis entsteht, wenn sich Divertikel – kleine Ausbuchtungen in der Dickdarmwand – entzünden. Diese Beutel bilden sich typischerweise aufgrund des Drucks von hartem Stuhl, oft verursacht durch eine ballaststoffarme Ernährung. Ballaststoffe machen den Stuhl weicher, reduzieren die Belastung des Dickdarms und senken das Entzündungsrisiko.

Während Divertikulose (das Vorhandensein von Divertikeln) häufig vorkommt, entwickelt nur ein kleiner Prozentsatz der Menschen eine Divertikulitis. Zu den Risikofaktoren gehören schlechte Ernährung, Inaktivität und Fettleibigkeit. Die wichtigste Erkenntnis: Es ist wichtig, Verstopfung durch ausreichend Ballaststoffe vorzubeugen.

Was man während eines Divertikulitis-Schubs essen sollte

Wenn eine Divertikulitis ausbricht, braucht Ihr Verdauungssystem Ruhe. Ärzte empfehlen häufig vorübergehend eine Diät mit klaren Flüssigkeiten. Das bedeutet, nur Folgendes zu konsumieren:

  • Klare Brühen (Huhn, Rind, Gemüse)
  • Fruchtsäfte ohne Fruchtfleisch (Apfel, Traube, Cranberry)
  • Wasser
  • Einfache Gelatine
  • Eis am Stiel

Dadurch kann die Entzündung ohne weitere Belastung abklingen. Wenn sich die Symptome bessern, führen Sie nach und nach wieder ballaststoffarme Lebensmittel ein:

  • Mageres Fleisch (Fisch, Geflügel)
  • Eier
  • fettarme Milchprodukte (Milch, Joghurt)
  • Weißbrot, Reis und Nudeln
  • Gekochtes oder eingemachtes Obst und Gemüse ohne Schale oder Kerne

Die langfristige Faserlösung

Nach der Genesung sollten Sie einer ballaststoffreichen Ernährung Priorität einräumen, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Die Ernährungsrichtlinien für Amerikaner empfehlen je nach Geschlecht 22–34 Gramm Ballaststoffe täglich. Gute Quellen sind:

  • Vollkornprodukte
  • Früchte mit Schale (Äpfel, Birnen)
  • Gemüse (Brokkoli, Spinat)
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen)

Wichtig: Erhöhen Sie die Ballaststoffaufnahme langsam über Wochen hinweg und trinken Sie viel Wasser, um Blähungen, Blähungen oder eine Verschlechterung der Symptome zu vermeiden.

Lebensstilfaktoren jenseits der Ernährung

Die Ernährung ist der Schlüssel, aber auch andere Gewohnheiten sind wichtig:

  • Regelmäßige Bewegung verbessert die Darmmotilität.
  • Mit dem Rauchen aufhören reduziert Entzündungen.
  • Die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts verringert die Belastung des Dickdarms.
  • Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt für weichen Stuhlgang.

In schweren, nicht reagierenden Fällen kann eine Operation zur Entfernung betroffener Dickdarmabschnitte erforderlich sein, dies ist jedoch selten.

Fazit

Die wirksame Behandlung einer Divertikulitis erfordert einen proaktiven Ansatz. Die Priorisierung von Ballaststoffen, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ein gesunder Lebensstil sind die Eckpfeiler der Prävention und Genesung. Wenn bei Ihnen Symptome auftreten, konsultieren Sie Ihren Arzt für eine individuelle Beratung und denken Sie daran, dass eine Ernährungsumstellung Ihre langfristige Gesundheit deutlich verbessern kann.

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